Impuls

Der Glaubende

(…)

glaubt nicht an die Welt,

auch nicht an die

entwicklungsfähige und

verbesserungsfähige Welt,

(…) er glaubt nicht

an den Menschen,

auch nicht an

das Gute im Menschen,

das schließlich doch siegen müsse,

sondern der Glaubende

glaubt allein an Gott,

der das Unmögliche schafft

und tut,

der aus dem Tod

das Leben schafft,

der die sterbende Kirche

zum Leben gerufen hat

gegen und trotz uns

und durch uns,

aber er allein tut’s.

 

Dietrich Bonhoeffer

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Marien-Kapelle Fiegenstall

 

 

 

Ca. 1,5 km von der Fiegenstaller Pfarrkirche entfernt, in Richtung Pleinfeld, befindet sich die Fiegenstaller Wallfahrtskirche. Das Marienkirchlein ist ein beliebter Wallfahrtsort für Pilgergruppen aus Ellingen, Weißenburg, Pleinfeld und Walting. Aber auch die Fiegenstaller besuchen ihre Kapelle an den Marienfesten. Ganz besonders im Monat Mai ist sie ein Ort für festliche Maiandachten.

 

 

Die Kapelle wurde im Jahre 1722 vom Bauern Adam Mindeler erbaut. 1749 km eine Glocke dazu. 1798-1800 sollte sie  erweitert werden. Doch das ließ lange auf sich warten unsichere Zeiten und kriegerische Ereignisse verzögerten den Anbau ein ums andere mal. Es kam nur zu einer provisorischen Vorhalle aus Holz. Der eigentliche Kapellenraum wird vom Betraum durch ein Gitter getrennt, welches den Blick auf das Altärchen frei gibt.  Der Altar wurde 1722 als dreiteilige Anlage mit Säulchen errichtet. In der Mitte steht eine barocke Holzfigur der Muttergottes. Seitlich stehen kleine Figuren von St. Joachim und Anna. Das heutige Gesicht bekam die Kapelle erst in den 60er Jahren unter Pfarrer Max Smolnik der mit tatkräftiger Unterstützung der Fiegenstaller  einen steinernen Anbau errichten ließ.  Einen letzten Schliff bekam die Kapelle vor wenigen Jahren unter der Federführung von Kirchenpfleger Georg Schmidtpeter und Franz Mathä, welche den Anbau nahezu unentgeltlich von Grund auf sanierten.