Impuls

Trost

 

Es ist traurig,

dass wir

immer wieder neu

anfangen

müssen.

 

Es ist tröstlich,

dass wir

immer wieder neu

anfangen

dürfen.

 

Virgil Redlich OSB

 

Pfarrverband Weißenburg

 

Ellingen mit

Weißenburg

Stopfenheim

Angebote in Zeiten von Corona-bedingten Schließungen

Geistliche Gedanken und Gebets-Impulse für Daheim

 

Gedanken zum 25. Sonntag im Jahreskreis:

 

Wegweisung zum Sonntag

 

Der Herbst 2020 wird vermutlich voll sein von nachgeholten Festterminen, die im Frühjahr und Frühsommer abgesagt werden mussten: Erstkommunionfeiern und Taufen, Hochzeiten und nachgeholte Trauerfeiern für längst Begrabene …, natürlich auch von säkularen Festen und Anlässen – und das alles sicher noch unter gebührenden Sicherheitsvorkehrungen. Wann werden wir wieder richtig feiern, einander unbeschwert begegnen dürfen, genießen, was wir haben und was uns geschenkt ist?

Auch im Evangelium herrscht heute „Termindruck“, und es erzählt von vielen später erst dazukommenden Erntearbeitern. Alle sind froh, einen Job gefunden zu haben. Aber beim Auszahlen des Tageslohns will bei vielen keine rechte Freude und Feierlaune aufkommen, obwohl sie doch gerecht behandelt werden und bekommen, was sie zum Leben brauchen. Aber, zugegeben: Was der Gutsherr tut, von dem Jesus da erzählt (und in dem unschwer seine Sicht von Gott zu erkennen ist), das kann leicht als Affront empfunden werden – wenn und solange man auf der Belohnungsebene bleibt und nicht durchdringt zur unergründlichen Liebe, die für verrückte Aktionen bekannt und mit Gerechtigkeit, vor allem mit Zuteilungsgerechtigkeit niemals zu fassen ist. Wir sind noch im „Matthäusjahr“ und bekommen diese Frohbotschaft von einem verkündet, der – wenn er denn mit dem Zöllner Levi identisch ist – zu den Letzen gehört und staunend erlebt hat, was es heißt, dennoch an der Fülle teilhaben zu dürfen. HB

  • Je mehr Freiheit es gibt, desto mehr wird die Gerechtigkeit dadurch gefährdet, dass die Stärkeren, Gescheiteren, Geschickteren die anderen schädigen. Max Horkheimer
  • Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich. Aristoteles
  • Gerechtigkeit ohne Gnade ist nicht viel mehr als Unmenschlichkeit. Albert Camus

 

 

Tipps für Gottesdienste im Fernsehen oder Rundfunk

 

"Hoffnungsfunken" - eine Innitiative der Diözese Eichstätt

 
Auf der Bistumshomepage haben wir Möglichkeiten zusammengestellt, um Eucharistiefeiern im Internet, Fernsehen und Radio mitzufeiern. https://www.bistum-eichstaett.de/coronavirus/gottesdienstuebertragungen/

Es ist dort leicht möglich, die Lesungen des Tages zusammen mit einem kleinen Kommentar zu finden.

 

Zahlreiche, sehr empfehlenswerte geistliche Impulse finden Sie auch unter: www.katholisch.de

 

 

 

Füreinander beten in Zeiten der Coronakrise

 

Jesus,
du Heiland der Menschen,
ich empfehle deinem Schutz  
die Menschen dieser Erde:
die vom Coronavirus infiziert sind,
die sich in Quarantäne befinden,
die sich ängstigen und unsicher sind,
die krank sind und besonderen Schutz brauchen,
die verzweifelt und einsam sind,
die um Angehörige trauern.

 

Jesus,
du Heiland der Menschen,
ich bitte dich
für alle, die sich im Gesundheitswesen mit großem Einsatz um Kranke kümmern,
für die Politiker und Politikerinnen in Deutschland und weltweit, die weitreichende Entscheidungen treffen müssen,
für die Wissenschaftlerinnen und Forscher, die sich intensiv um medizinische Hilfe bemühen,
für alle, die vor dem beruflichen und wirtschaftlichen Aus stehen,
für alle, die zuverlässig und einfallsreich helfen,
für uns - um das Vertrauen, dass du dich um jeden und jede von uns sorgst und niemanden verlässt.


Amen.

 

 

 

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