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Geistliche Gedanken und Gebetsimpulse für Daheim

Gedanken zum 2. Sonntag im Jahreskreis

Zwar hat die „Zeit im Jahreskreis“ bereits mit dem letzten Sonntag begonnen, doch das Fest der Taufe des Herrn steht noch ganz im Zeichen der weihnachtlichen Festfreude. Der 2. Sonntag im Jahreskreis ist der erste „grüne Sonntag“, der erste „richtige“ Sonntag im Jahrkreis in diesem noch jungen Jahr 2023.

Die Zeit im Jahreskreis ist in zwei unterschiedliche große Teile untergliedert, die durch die österliche Bußzeit und die österliche Festzeit unterbrochen werden. In diesem Jahr dauert sie bis zum 7. Sonntag im Jahreskreis am 19. Februar und wird dann nach dem Pfingstmontag am 30. Mai mit dem Dienstag der 8. Woche im Jahreskreis fortgesetzt. Sie endet dann mit dem Samstag vor dem ersten Adventssonntag, dem 02. Dezember.

Die „grüne“ Zeit im Jahreskreis wird manchmal als die „Normalzeit“ des Kirchenjahres betrachtet. Sonntag für Sonntag versammelt Gott ein Volk, um auf sein Wort zu hören, um das Gedächtnismahl seines Sohnes zu feiern. Das ist der wirkliche Grund, auf dem wir als Christen stehen. Gott ruft uns zusammen, dass wir als Gemeinschaft der Glaubenden, als sein Volk, uns immer neu öffnen für seine Gegenwart und Nähe. Das feiern wir an jedem Sonntag in diesem bevorstehenden Jahr 2023.

„Sehen und gesehen werden“: Darum geht es manchen Menschen – manchmal auch, wenn sie zum Gottesdienst kommen. An manchen Veranstaltungen muss man schon teilnehmen, um gesehen zu werden, behaupten sie. Aber worauf kommt es beim Sehen überhaupt an? Doch darauf, den Anderen wahrzunehmen, ihn zu erkennen, seine Person zu durch-schauen. Sehen kann ein oberflächlicher Vorgang sein. Dann über-sehen wir vieles, was uns in unserem Alltag begegnet. Und man kann das Sehen auch lernen: Die wachen Augen bekommen, die mehr sehen als auf den ersten Blick wahrnehmbar ist. Die Herzens-Augen, die das Oberflächliche durchdringen und bis in das Innerste eines anderen Menschen hineinblicken. Solche Augen hat Johannes besessen, wenn er in Jesus, dem einfachen Zimmermannssohn aus Nazareth, den Sohn Gottes erkennt.

Fabian Brand

 

Zusammengestellt von Pfarrer Dr. Thomas Stübinger

Tipps für Gottesdienste im Fernsehen oder Rundfunk

Auf der Bistumshomepage haben wir Möglichkeiten zusammengestellt, um Eucharistiefeiern im Internet, Fernsehen und Radio mitzufeiern.

https://www.bistum-eichstaett.de/coronavirus/gottesdienstuebertragungen/

Es ist dort leicht möglich, die Lesungen des Tages zusammen mit einem kleinen Kommentar zu finden.

Zahlreiche, sehr empfehlenswerte geistliche Impulse finden Sie auch unter: www.katholisch.de

Füreinander beten in Zeiten der Coronakrise

Jesus,
du Heiland der Menschen,
ich empfehle deinem Schutz  
die Menschen dieser Erde:
die vom Coronavirus infiziert sind,
die sich in Quarantäne befinden,
die sich ängstigen und unsicher sind,
die krank sind und besonderen Schutz brauchen,
die verzweifelt und einsam sind,
die um Angehörige trauern.

Jesus,
du Heiland der Menschen,
ich bitte dich
für alle, die sich im Gesundheitswesen mit großem Einsatz um Kranke kümmern,
für die Politiker und Politikerinnen in Deutschland und weltweit, die weitreichende Entscheidungen treffen müssen,
für die Wissenschaftlerinnen und Forscher, die sich intensiv um medizinische Hilfe bemühen,
für alle, die vor dem beruflichen und wirtschaftlichen Aus stehen,
für alle, die zuverlässig und einfallsreich helfen,
für uns - um das Vertrauen, dass du dich um jeden und jede von uns sorgst und niemanden verlässt.


Amen.